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Gefährliche Lebewesen

Alle folgenden Informationen orientieren sich am aktuellen Stand der Forschung. Eine Zitation erfolgt hier nicht, da die Fachinformationen dieses Projekts vor allem verständlich und interessant gestaltet sein sollen. Unter "" kann sich jeder über die hauptsächlichen Quellen, die verwendet wurden, informieren. Weiterhin beruhen diese Informationen auf Facharbeiten, berufsgenossenschaftlichen und behördlichen Veröffentlichungen und Gesprächen mit Fachexperten.

Überall im Garten und der freien Landschaft wachsen mehr oder weniger gefährliche Pflanzen, begegnen uns gbefährliche Tiere oder kommen wir mit Krankheeitserregern in Kontakt. Ein wenig Kenntnis über die in unserer Umgebung lebenden Tier- und Pflanzenarten trägt dazu bei, gesund zu bleiben und weckt Interesse an den Kuriositäten der Natur.
 

 

Smuwe und der Schulweg

Riesenbärenklau und Brennnessel ragen in den Fußweg herein "Der kleine Smuwe ist 8 Jahre alt und hat einen  600m langen Schulweg, den er zu Fuß geht. Er muss dabei nur eine Straße überqueren und ca. 400m über einen Fußweg gehen, der sich durch ein Landschaftsschutzgebiet schlängelt. Sehr idyllisch und z.B. in Oldenburg keine Seltenheit. Entlang des Fußweges wachsen im Sommer Herkulesstauden, eine Pflanzenart, die bei Berührung Stoffe absondert, die in Verbindung mit Sonnenlicht starke Verbrennungen hervorrufen kann. Da Smuwe über die Gefahren seines Schulweges aufgeklärt wurde, über den Straßenverkehr und die Gefährlichkeit von Tieren und Pflanzen, fasst er die Herkulesstaude nicht an. So können der Schüler und die gefährliche Pflanze nebeneinander bestehen. Weil die Herkuesstaude so interessant ist, erzählt Smuwe auch seinen Schulkameraden davon. Ein anderer Schüler hat sogar einmal kleine Brandblasen davongetragen und erzählt, wie schmerzhaft sie waren. So weiß es bald die ganze Schule. Und selbst wenn ein Schüler mit dieser Pflanze in Kontakt kommt, weiß jeder von ihnen, dass die Stellen lichtgeschützt abgedeckt werden müssen und so schnell wie möglich abgewaschen werden sollen."

Durch solche Aufklärung können wir dazu beitragen, dass gefährliche Lebewesen nicht direkt als unerwünscht gebrandmarkt werden. Unfälle lassen sich viel besser mit Wissen als mit der Sense vermeiden.

Dieses Projekt beschreibt keine reinen Giftpflanzen. Solche Pflanzen sind sehr zahlreich und können -genauso wie z.B. Giftpilze- nur gefährlich sein, wenn wir eine aktive Handlung begehen, indem wir diese Arten z.B. aufessen.

Diese Website ist übrigens auch kein Bestimmungsbuch. Das Auswendiglernen von Pflanzenmerkmalen ist kontraproduktiv, wenn es darum geht, vorbeugen zu wollen. Die Unterscheidung von Wiesenbärenklau und Riesenbärenklau fällt nicht immer leicht, außerdem sind beide Pflanzen kontaktgiftig. Im Zweifel heißt es also: nicht anfassen.

Lesenswert:

Pflanzenbestimmung online (incl. Riesenbärenklau und Beifußblättriges Traubenkraut) auf http://blumeninschwaben.de

Bestimmungsübungen an Tieren auf http://www.faunistik.net